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Hauert Günther Düngerwerke
 
 
 

Rasenneuanlage

Grundsätzlich ist die Rasenansaat vom Frühjahr an bis in den Herbst möglich, wobei die Aussaat im Herbst mehrere Vorteile bietet. Zum einen ist die Gefahr einer Samenschädigung durch Frühfröste im Herbst geringer als die Gefahr von Spätfrösten im Frühjahr, zum anderen wird der Rasen im Herbst und im Winter ohnehin kaum betreten, was die Ansaatfläche weitestgehend schont.

Bodenvorbereitung
Zunächst muss der Boden mindestens spatentief gelockert werden. Dabei werden Wurzelreste, Steine und Unkräuter entfernt. Ist der Boden zu schwer, wird er am besten mit gewaschenem kalkfreiem Quarzsand »abgemagert« (5–10 l pro m2). Bei zu leichtem, sandigem Boden werden ca. 200 g Rinderdung je m2 zur Verbesserung des Humusspiegels eingearbeitet. Bei Unklarheit über die Bodenbeschaffenheit hilft die Bodenanalyse R1. Bei einem pH-Wert unter 5,5 ist außerdem eine Gesundungskalkung mit kohlensaurem Naturkalk angezeigt. Nach der Bodenvorbereitung wird die Ansaatfläche grob eingeebnet. Zur Rasenneuanlage werden 2–3 Tage vor der Saat 60 g Cornufera Rasen-Starter ca. 5 cm tief in die obere Bodenschicht eingearbeitet. Nach dieser Zeit hat sich der Boden soweit gesetzt, dass mit der Einsaat begonnen werden kann.

Saat
Um einen gleichmäßigen, dichten und strapazierfähigen Rasen zu erhalten, benötigt man pro m2 25–30 g einer Rasensaatmischung. Je nach Anspruch können Zierrasen-, Gebrauchsrasen- oder Sportrasenmischungen eingesetzt werden. Das Saatgut lässt sich mit einem Kastendüngerstreuer am gleichmäßigsten verteilen.
Das beste Ergebnis erzielt man durch eine leichte Streckung des Saatguts mit Sand, wobei man die Mischung kreuz und quer ausbringt. Anschließend wird das Saatgut 1–2 cm tief mit dem Rechen eingearbeitet, danach angetreten oder besser noch gewalzt. Die Ansaatfläche sollte nun trittfest sein.
Man wässert danach vorsichtig mit etwa 5 l pro m2. Durch ständiges Feuchthalten der Ansaatfläche keimt der Rasen bei entsprechender Witterung nach etwa 14 Tagen.

Schnitt
Der erste Schnitt erfolgt in der Regel 4–5 Wochen nach der Ansaat. Dabei sollte nicht tiefer als 6–8 cm geschnitten werden. Erst nach dem 3. oder 4. Schnitt ist die Rasenfläche normal belastbar. Die Schnitthöhe kann nun langsam auf 4 cm verringert werden. Schließlich wird der Schnitt entsprechend der zukünftigen Nutzungsart eingestellt.

Herbstdüngung
Eine Herbstdüngung sollte nicht vor Oktober vorgenommen werden. Als Faustregel gilt, dass die Bodentemperatur zum Zeitpunkt der Düngung dauerhaft unter +10° betragen sollte, weil dann kein oberirdisches Wachstum mehr stattfindet, wohl aber die Wurzeln noch wachsen und Nahrung aufnehmen können.
Das Ziel der Herbstdüngung ist es, den Rasen gekräftigt und gut gegen Krankheiten geschützt in den Winter gehen zu lassen, so dass er im Frühjahr, sobald sich der Boden erwärmt hat, rechtzeitig mit neuem Wachstum beginnt und seine Belastbarkeit von Anfang an sichergestellt ist. Zur Herbstdüngung werden pro m2 30 g Cornufera Herbstrasendünger gleichmäßig ausgebracht. Ein Einregnen ist nach der Herbstdüngung nicht erforderlich.

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Hauert ist offizieller Lieferant für Rasendünger bei Borussia Dortmund.

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